Colon irritabil             -        Reizdarmsyndrom

                                                Diarrhöe                     -        Durchfall

                                                Dyspepsie                  -        Verdauungsstörung

                                                Gastritis                     -        Magenschleimhautentzündung

                                                Hämorrhoiden           -        Erveiterung des Venengeflechtes im unterem Dickdarm

                                                Morbus Chron           -        Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

                                                Obstipation                -       Verstopfung

                                                Refluxösophagitis     -       Sodbrennen

                                                Ulcus ventriculi         -       Magengeschwür

 

Reizdarmsyndrom

In der Medizin (Gastroenterologie) bezeichnet der Begriff Reizdarmsyndrom (RDS) eine Gruppe funktioneller Darmerkrankungen, die eine hohe Prävalenz (Krankheitshäufigkeit in der Bevölkerung) haben und bis zu 50 % der Besuche beim Spezialisten ausmachen. Das Reizdarmsyndrom kann Symptome aller möglichen Darmerkrankungen nachahmen, ist jedoch, wenn diese Erkrankungen ausgeschlossen sind, ungefährlich. Synonyme Begriffe sind Irritables Darmsyndrom (IDS), Reizkolon, Colon irritabile und "nervöser Darm". Mehr auf wikipedia.

 

Durchfall

Durchfall (medizinisch auch die Diarrhoe oder Diarrhö von altgriechisch διάρροια diárrhoia "Durchfall" aus διά- diá- "durch-" und ῥέω rhéo "ich fließe") ist der öfter als dreimalige Stuhlgang am Tag, wobei der Stuhl ungeformt ist und bei Erwachsenen ein Gewicht von 250 g pro Tag überschritten wird.

Damit verbunden ist oft ein unbeherrschbarer Stuhldrang, der für den Betroffenen selbst oft das alleinige oder Hauptproblem darstellt. Je nach Ursache kann der Stuhl dabei Schleim, Eiter oder Blut enthalten.

Häufige Darmentleerungen bei funktionellen Darmbeschwerden bei normalem Stuhlgewicht oder eine Stuhlinkontinenz sind somit im medizinischen Sinn nicht als Durchfall zu bezeichnen.

Eine Diarrhoe von mehr als zwei Wochen Dauer wird als "chronisch" bezeichnet. Mehr auf wikipedia.

 

Dyspepsie

Dyspepsie (von griech. Δυσπεψίαdispepsía, "die Fehlverdauung") ist eine heute nicht mehr übliche Bezeichnung für leichte Verlaufsformen einer Gastroenteritis im Säuglingsalter.

Sehr undifferenziert werden Beschwerden im Bereich des Oberbauchs oft als dyspeptisch bezeichnet, wobei als Symptome meist schlecht abgrenzbare Schmerzen, Völlegefühl, Refluxösophagitis und Übelkeit angegeben werden. Für die Bevölkerung in industrialisierten Ländern wird eine Jahresprävalenz von bis zu 30 Prozent angegeben, wobei in 60 Prozent der untersuchten jüngeren Patienten hier keine organische Ursache gefunden werden kann und somit von einer funktionellen Dyspepsie bzw. einer nicht-ulzerösen Dyspepsie (NUD) oder (wieder recht undifferenziert) von einem sog. "Reizmagen" gesprochen wird. Mehr auf wikipedia.

 

Gastritis

Eine Gastritis (älteres Griechisch γαστρίτις, heute meist γαστρίτιδα, "Magenentzündung"), deutschMagenschleimhautentzündung, ist eine entzündliche Erkrankung der Schleimhaut des Magens. Mehr aufwikipedia.

 

Hämorrhoiden

Hämorrhoiden bzw. Hämorriden (griechisch haíma = Blut, rhéin = fliessen) sind arteriovenöse Gefässpolster, die ringförmig unter der Enddarmschleimhaut angelegt sind und dem Feinverschluss des Afters dienen. Wenn von Hämorrhoiden gesprochen wird, sind damit aber meist vergrößerte oder tiefer getretene Hämorrhoiden im Sinne eines Hämorrhoidalleidens gemeint, die Beschwerden verursachen. Mehr auf wikipedia.

 

Morbus Crohn

Der Morbus Crohn gehört zur Gruppe der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Es handelt sich um eine chronisch-granulomatöse Entzündung, die im gesamten Magen-Darm-Trakt von der Mundhöhle bis zum After auftreten kann. Bevorzugt befallen sind der untere Dünndarm (terminales Ileum) und der Dickdarm (Colon), seltener die Speiseröhre (Ösophagus) und der Mund. Charakterisierend für Morbus Crohn ist der diskontinuierliche, segmentale Befall (sog. "skip lesions") der Darmschleimhaut, es können also gleichzeitig mehrere Darmabschnitte erkrankt sein, die durch gesunde Abschnitte voneinander getrennt sindMehr auf wikipedia.

 

Verstopfung

Eine Obstipation (lateinisch ob, "zu", "entgegen" und stipare, "vollstopfen", "dicht zusammendrängen", aber auch obstipatio, "das Gedrängtsein") ist die akute oder chronische Verstopfung des Darmes. Ursachen sind krankhafte Veränderungen des Darmes, Fehlernährung, mangelnde Flüssigkeitszufuhr, Stoffwechselstörungen oder Störungen des Elektrolythaushaltes (häufig Kaliummangel). Auch nach Bauchoperationen kann es in Folge von Verwachsungen oder fehlender Peristaltik zu einem Passagehindernis des Stuhlgangs kommen. Eine weitere Form der Obstipation ist das obstipations-prädominante Reizdarmsyndrom. Mehr auf wikipedia.

 

Refluxösophagitis

Refluxösophagitis (engl. Abk. [GERD]), bezeichnet eine entzündliche (-itis) Erkrankung der Speiseröhre (Ösophagus), die durch den anormal (unphysiologisch) langen Rückfluss (Reflux) von Magensäure hervorgerufen wird. Es findet daher auch der eigentlich allgemeinere Begriff der Refluxkrankheit Verwendung oder man spricht nach dem häufigsten Symptom von chronischem Sodbrennen. Mehr aufwikipedia.

 

Magengeschwür

Ein Magengeschwür (auch Magenulkus oder Ulcus ventriculi) ist ein lokalisierter Defekt der Magenschleimhaut. Ursächlich für das Geschwür ist ein Missverhältnis zwischen aggressiven Faktoren (Magensäure) und den Schutzmechanismen des Magens. Oft ist für den Befall der Magenschleimhaut das Bakterium Helicobacter pylori verantwortlich. Erst 1982 entdeckten bzw. Identifizierten John Robin Waren und Barry Marshall dieses Bakterium, wofür sie 2005 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Mehr auf wikipedia.