Cephalgie                                         -       Kopfschmerz

                                                                                     Neuralgie                                          -       Nervenschmerzen

                                                                                     Parästhesie                                      -       Sensibilitätsstörungen

                                                                                     Restless-Legs-Syndrom                -       Unruhige Beine

                                                                                     Regionales Schmerzsyndrom       -       Sudeck

                                                                                     Stimmlippenpolypen                      -       Stimmbandpolypen

                                                                                     Schleudertrauma                            -       Verletzung der Halswirbelsäule

 

Cephalgie

Als Kopfschmerz werden Schmerzempfindungen im Bereich des Kopfes bezeichnet. Sie beruhen auf der Reizung von schmerzempfindlichen Kopforganen (Schädeldecke, Hirnhäute, Blutgefäße im Gehirn, Hirnnerven, oberste Spinalnerven) und können bei einigen Menschen bereits durch Tragen eines Pferdeschwanzes hervorgerufen werden. Die eigentliche Gehirnsubstanz (ein Teil des Zentralnervensystems (ZNS) ist nicht schmerzempfindlich. Mehr auf wikipedia.

 

Neuralgie

Neuralgie ist das medizinische Fachwort für Nervenschmerz (von griechisch neuron "Nerv" und algos "Schmerz"). Es bezeichnet Schmerzen, die sich im Versorgungsgebiet eines (oder mehrerer) Nerven ausbreiten und durch diese verursacht werden. Im engeren Sinne werden damit neuralgiforme Schmerzen bezeichnet. Mehr auf wikipedia.

 

Parästhesie

Eine Parästhesie (griechisch παραίσθηση, paraisthese, wörtlich "daneben, daran vorbei" Wahrnehmung) ist eine nicht schmerzhafte Empfindung im Versorgungsgebiet eines Hautnerven ohne erkennbare, adäquate, physikalische Reize und wird von den Betroffenen meist als Kribbeln, Ameisenlaufen, Pelzigkeit, Prickeln, Jucken, Schwellungsgefühl und Kälte- oder Warmempfindung beschrieben. Wahrscheinlich beruhen Parästhesien auf Schädigungen der nicht myelinisierten Endaufzweigungen sensibler Nervenfasern und dadurch bedingten spontanen Entladungen, sie können jedoch auch durch die Schädigung sensibler Bahnen des Zentralnervensystems verursacht werden. Mehr auf wikipedia.

 

Restless-Legs-Syndrom

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) bzw. Syndrom der ruhelosen Beine, auch Wittmaack-Ekbom-Syndrom genannt, ist eine neurologische Erkrankung mit Gefühlsstörungen und Bewegungsdrang in den Beinen und weniger häufig auch in den Armen, oftmals einhergehend mit unwillkürlichen Bewegungen. Im Deutschen spricht man von unruhigen Beinen, doch setzt sich auch umgangssprachlich zunehmend die Abkürzung RLS – manchmal aufgelöst zu Rast-Loser Schlaf – als Krankheitsname durch. Mehr auf wikipedia.

 

Komplexes regionales Schmerzsyndrom

Das komplexe regionale Schmerzsyndrom (Complex regional pain syndrome, CRPS) gehört zu den neurologisch-orthopädisch-traumatologischen Erkrankungen. Der Begriff fasst die synonym verwendeten Bezeichnungen ReflexdystrophieMorbus Sudeck,Sudeck-DystrophieAlgodystrophie und sympathische Reflexdystrophie zusammen, die nach vorliegendem Konsens nicht mehr benutzt werden. Die Krankheit ist dadurch gekennzeichnet, dass es nach äußerer Einwirkung (z. B. Traumen, Operationen und Entzündungen) über längere Sicht zu einer Dystrophie und Atrophie von Gliedmaßenabschnitten kommt. Als Symptome treten Durchblutungsstörungen, Ödeme, Hautveränderungen, Schmerzen und schließlich Funktionseinschränkungen auf. Die Erkrankung tritt bei Erwachsenen häufiger an den oberen Gliedmaßen als an den unteren auf, sie ist relativ häufig nach Radiusfrakturen. Frauen sind häufiger betroffenMehr auf wikipedia.

 

Stimmlippenpolypen

Unter einem Stimmlippenpolypen oder auch Stimmbandpolypen versteht man eine gutartige Veränderung an einer Stimmlippe, die ausschließlich an der freien Kante oder am subglottischen Abhang des vorderen Stimmlippendrittels entsteht. Kleine Stimmlippenpolypen sind breitbasig, größere kugelig, gestielt, sie treten überwiegend nur einseitig (90%) auf. Man unterscheidet rötliche teleangiektatische, gefäßreiche Stimmlippenpolypen von glasigen Gallertpolypen. Bösartige Entartungen von Stimmlippenpolypen sind nicht beschrieben. Eindeutige Ursachen für die Entstehung von Stimmlippenpolypen sind nicht bekannt, sie treten vor allem im mittleren Lebensalter, öfter bei Männern und bei Zigarettenrauchern auf. Mehr auf wikipedia.

 

Schleudertrauma

Als Schleudertrauma (whiplash injury) werden Krankheitssymptome (Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Sprachstörungen, Gangunsicherheit und viele weitere) bezeichnet, die nach einer Beschleunigung und Überstreckung des Kopfes meist während eines Autounfalles, typischerweise eines Heckaufpralls – ohne direkte Schädigung von Schädel, Gehirn, Rückenmark und Halswirbelsäule – auftreten. Es ist die häufigste Komplikation nach Autounfällen und eine gefürchtete Ursache chronischer Behinderung, wobei bis heute der Grund für diese Chronifizierung, die bei einigen dieser Verunfallten auftritt, unbekannt, aber heftig umstritten ist. Die Cochrane-Vereinigung ("Cochrane Collaboration"), ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlern und Medizinern, welches sich den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin verpflichtet fühlt, definiert das Schleudertrauma als Akzelerations- Dezelerationsmechanismus mit Energieübertragung auf die Nackenregion als Folge von Heck- oder Seitenaufprall-Verkehrsunfällen, aber auch Tauchunfällen. Der Begriff whiplash (Peitschenschlag) wurde erstmals 1928 von dem amerikanischen Orthopäden Harold Crowe eingeführt, um ein klinisches Bild nach indirektem Trauma der Halswirbelsäule im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen zu beschreiben. Klassifikation: Eine sehr gebräuchliche Einteilung der Schweregrade ist die sogenannte „Quebec- Klassifikation“:

  • 0 – keine Beschwerden, keine Symptome

  • 1 – Nackenbeschwerden, Steifheit des Nackens

  • 2 – Beschwerden und Muskelverspannung, Bewegungseinschränkung, Muskelhartspann

  • 3 – Beschwerden und neurologische Befunde

  • 4 – Fraktur(en) oder Dislokation(en)


Allerdings erscheint der Vorschlag der schon oben zitierten schwedischen Arbeitsgruppe aus dem Jahre 2008, wonach die Stufen 1 und 4 überflüssig sind, insbesondere deshalb sinnvoll, weil es sich beim „Schleudertrauma“ per definitionem um eine indirekte Schädigung handelt und eine Fraktur insoweit anderweitig zu klassifizieren ist; der Verzicht auf die Stufe "0" bedeutet ohnehin keinen Informationsverlust. Es ist unstrittig, dass nach einem Schleudertrauma die Beschwerden meist innerhalb von Tagen bis Wochen ohne Therapie abklingen. Mehr auf wikipedia.