Achillodynie                                  -     Achillessehnensmerz

                                                                  Arthrose                                        -     Deg. Gelenkerkränkung

                                                                  Bursitis                                          -     Schleimbeutelentzündung

                                                                  Carpaltunnelsyndrom                  -     Handwurzelschmerz

                                                                  Diskopathie                                   -     Bandscheibenleiden

                                                                  Diskus Hernie                               -     Bandscheibenvorfall

                                                                  Spondylolisthesis                        -     Gleitwirbel

                                                                  Kalkaneussporn Syndrom          -     Fersensporn

                                                                  PHS Frozen Schoulder                -     Schulterschmerzen

                                                                  Epikondylitis humeri lateralis    -     Tenisarm

                                                                  Lumboischialgie                          -     Kreuzschmerzen

                                                                  Myalgie                                         -     Muskelschmerz  

                                                                  Myogelose                                    -     Muskelhartspann/Muskelhärte

                                                                  Osteochondrose                          -     Deg. Knorpelknochen Gewebe

                                                                  Tendopathie                                 -     Sehnenleiden

 

 

Achillodynie

Die Achillodynie ist ein Schmerzsyndrom der Achillessehne, des Ansatzes der Wadenmuskulatur am Fersenbein. Sie gehört unter anderem mit dem Golferellenbogen und dem Tennisellenbogen in die Gruppe der Insertionstendopathien. Es handelt sich um eine entzündliche Reaktion auf mechanische Schädigung von Sehnengewebe durch Mikrotraumata und damit um eine eher häufige Erkrankung.

Die Veränderungen im Gewebe treten in der Regel ca. 2–6 cm oberhalb des Ansatzes am Fersenbein auf. Mehr auf wikipedia.

Arthrose

Nach einer nicht-amtlichen Definition bezeichnet der Begriff Arthrose (Syn. Arthrosis deformans – altgriech. ἄρθρον, "Gelenk" und lat. deformare "verstümmeln") in Deutschland einen "Gelenkverschleiß", der das altersübliche Maß übersteigt. Ursächlich werden ein Übermaß an Belastung (etwa erhöhtes Körpergewicht), angeborene oder traumatisch bedingte Ursachen, wie Fehlstellungen der Gelenke, oder auch knöcherner Deformierung durch Knochenerkrankungen wie Osteoporose gesehen. Sie kann ebenfalls als Folge einer anderen Erkrankung (etwa Gelenkentzündung) entstehen (sekundäre Arthrose) oder mit überlastungsbedingter Ergussbildung (sekundäre Entzündungsreaktion) einhergehend (aktivierte Arthrose). Mehr auf wikipedia.

Bursitis

Die Bursitis ist die Entzündung eines Schleimbeutels (lat. Bursa synovialis). Sie entsteht durch Verletzungen, Infektionen oder durch Dauerreizungen, vor allem am Ellbogen und Kniegelenk. In der Tiermedizin wird eine Bursitis auch als Galle bezeichnet.

Aufgrund ihrer oberflächlichen Lage direkt unter der Haut sind die drei Hautschleimbeutel des Kniegelenkes (Bursa subcutanea prepatellarisBursa subcutanea infrapatellaris und Bursa subcutanea tuberositatis tibiae) und der des Ellenbogens (Bursa subcutanea olecrani) besonders durch Infektionen über kleinere Verletzungen gefährdet. Die Beschwerden der Schleimbeutelentzündung sind im Anfangsstadium gering. Der Betroffene verspürt ein reibendes, brennendes Gefühl im Bereich der Kniescheibe oder des Ellenbogens. Bei fortgesetzter Belastung können dann starke Schmerzen, Schwellung, Überwärmung und Ergussbildung auftreten. Zu den häufigsten Ursachen einer Bewegungseinschränkung im Schultergelenk gehört die Bursitis subacromialis, die durch sich rasch steigernde, besonders nachts heftigste Schmerzen ohne erkennbare Ursache gekennzeichnet ist. Mehr auf wikipedia.

Carpaltunnel Syndrom

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS, Synonyme u. a.: Carpaltunnelsyndrom, CTS, Medianuskompressionssyndrom, als SymptomBrachialgia paraesthetica nocturna) ist ein Begriff aus der Medizin und bezeichnet ein Kompressionssyndrom des Nervus medianus im Bereich der Handwurzel. Frauen sind etwa dreimal häufiger davon betroffen als Männer. Mehr auf wikipedia.

Bandscheibenvorfall

Bandscheibenvorfall (lat. Prolapsus nuclei pulposi, Discusprolaps, auch Bandscheibenprolaps, BSP) ist eine Erkrankung der Wirbelsäule, bei der Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal – den Raum, in dem das Rückenmark liegt – vortreten. Im Gegensatz zur Bandscheibenprotrusion (Vorwölbung) wird beim Prolaps der Faserknorpelring der Bandscheibe (Anulus fibrosus) ganz oder teilweise durchgerissen, während das hintere Längsband intakt bleiben kann (so genannter subligamentärer Bandscheibenvorfall). Die Ursache ist oft eine Überlastung bei Vorschädigung der Bandscheiben, ein Bandscheibenvorfall kann aber auch ohne äußeren Anlass auftreten. Mehr auf wikipedia.

Spondylolisthesis

Ein Wirbelgleiten, fachsprachlich eine Spondylolisthesis oder eingedeutscht nach dem Französischen eine Spondylolisthese(von griechisch σπόνδυλος, "Wirbel" und altgriechisch ολίσθησις, "Gleiten") oder kurz Olisthese genannt, ist eine Instabilität der Wirbelsäule, bei der das obere Teilstück der Wirbelsäule mit dem Gleitwirbel über das Teilstück unterhalb des Gleitwirbels ventral bzw. vorne abgleitet (Ventrolisthesis oder Anterolisthesis). Im umgekehrten Fall spricht man von einer RetrolisthesisMehr auf wikipedia.

Kalkaneussporn Syndrom

Der Fersensporn (synonym Kalkaneussporn bzw. Calcaneussporn, von lat. calcaneus, Ferse(nbein); Fasciitis plantaris) ist eine dornartige, verknöcherte Ausziehung des Fersenbeins, die sich durch Reizung entzünden und dann Schmerzen verursachen kann. Mehr auf wikipedia.

PHS / Frozen Shoulder

Als Frozen Shoulder (Syn: Periarthritis humeroscapularis, schmerzhafte Schultersteife und Duplay-Syndrom) bezeichnet man eine weitgehende, schmerzbedingte Aufhebung der Beweglichkeit der Schulter. Einer "schmerzhaften Schultersteife" können die unterschiedlichsten Ursachen zugrunde liegen, der Begriff beschreibt lediglich die klinische Tatsache der schmerzbedingten Aufhebung der Beweglichkeit. Im Gegensatz zur Blockierung besteht diese in allen drei möglichen Bewegungsebenen. Mehr auf wikipedia.

Epikondylitis humeri lateralis

Epicondylitis (auch Epikondylopathie) sind schmerzhafte Sehnenansätze von Muskeln des Unterarms, die an den beiden Knochenvorsprüngen oberhalb des Gelenkknorrens (Epikondylen) am distalen Teil des Oberarmknochens entspringen. Die Erkrankung wird der Gruppe der Enthesiopathien (Sehnenansatzerkrankungen) zugeordnet. Mehr auf Wikipedia

Es gibt zwei Formen:

  1. Epicondylitis radialis humeri (auch Tennisellenbogen): am äußeren Epikondylus des Oberarmknochens (Strecker des Handgelenks und der Finger).

  2. Epicondylitis ulnaris humeri (auch Golferellenbogen): am inneren Epikondylus des Oberarmknochens (Beuger des Handgelenks und der Finger).

Lumboischialgie

Die Ischialgie (oder Ischiassyndrom) bezeichnet Schmerzen in einem Teil des Versorgungsgebietes des Nervus ischiadicus, streng genommen handelt es sich aber um das Areal einer lumbalen Nervenwurzel (fast immer L5 oder S1, wobei L5 den fünften und letzten Lumbal- oder Lendenwirbel und S1 den darunterliegenden Sakral- oder Kreuzbeinwirbel bezeichnet). Diese wird meist durch Kompression der Nervenwurzel zum Beispiel durch Vorwölbung (Protrusion) oder komplettes Heraustreten (Prolaps) von Bandscheibengewebe (Bandscheibenvorfall) bei fortschreitender Zermürbung (Degeneration) der Bandscheibe verursacht. Mehr auf wikipedia.

Myalgie

Myalgie (griechisch μυαλγία, "der Muskelschmerz", von μυς, mys, "der Muskel" und άλγοςálgos, "der Schmerz") ist der medizinische Fachbegriff für Muskelschmerz. Myalgien treten häufig als Symptom bei den verschiedensten Krankheiten auf. Typisches Symptom sind sie bei vielen Infektionen, zum Beispiel:

  • Erkältungskrankheiten durch eine Infektion mit Adenoviren oder Coxsackie-Viren des Typs B4 und B3 (sog. Bornholm-Krankheit),

  • der eigentlichen Grippe (Influenza),

  • der durch Zeckenbiss übertragenen Babesiose (Infektion durch die Protozoen Babesia microti oder Babesia divergens) und Ehrlichiose (Infektion durch die obligat intraleukozytären Bakterien Amblyomma americanum oder Anaplasma phagocytophilum),

  • der von Ratten, Mäusen, Haus- und Wildtieren übertragenen Leptospirose,

  • der Trichinose (in Mitteleuropa trotz Trichinenschau immer noch die häufigste Wurmerkrankung durch Trichinella spiralis),

  • der Malaria und

  • dem im ganzen Mittelmeerraum vorkommenden familiären Mittelmeerfieber.

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Myogelose

Der Begriff Myogelose (Syn. Muskelhärte) leitet sich aus dem Griechischen myos (Muskel) und gelu (Frost) ab. Er beschreibt eine umschriebene tastbare, meist druckschmerzhafte Verhärtung eines Muskels mit kontrakten Muskelbündeln, sowie Knoten- oder Wulstbildung. Im Gegensatz zum Hartspann bestehen sie auch unter einer Narkose. Histologisch können in den betroffenen Muskelabschnitten strukturelle Veränderungen nachgewiesen werden. Die Myogelose ist ein häufiger Befund bei chronischen Schmerzzuständen in vielen Bereichen der Medizin. Mehr auf wikipedia.

Osteochondrose

Eine Osteochondrose oder Osteochondrosis ist eine Störung der chondralen Ossifikation, also der Umwandlung von Knorpel zu Knochen als Teil des normalen Wachstumsprozesses. Sie kann daher grundsätzlich an zwei Lokalisationen auftreten: im Gelenk und in den Wachstumsfugen.

In beiden Fällen wird der Knorpel nicht genügend rasch zu Knochen umgebaut, so dass sich eine abnorm dicke Knorpelschicht bilden kann. Da Knorpel keine eigenen Blutgefäße besitzt, sondern durch Diffusion ernährt wird, werden die tiefer gelegenen Knorpelschichten immer schlechter ernährt und degenerieren. Dabei kann sich bei der gelenksansässigen Osteochondrose auch ein Knorpelstück lösen und frei im Gelenk schwimmen ("Gelenkmaus") – man spricht dann von einer Osteochondrosis (oder Osteochondritis) dissecans, kurz OCD. Mehr auf wikipedia.

Tendopathie

Eine Tendopathie (abgeleitet von lateinisch tendo = Sehne und griechisch páthos (πάθος) = Leiden; deutsch Sehnenleiden) ist der medizinische Fachbegriff für eine primär nicht-entzündliche Erkrankungen der Sehnen auf dem Boden von Über-, Fehlbelastung oder Verschleiß (Degeneration). Im Bereich der Sehnenansätze spricht man von einer Insertionstendinopathie. Abzugrenzen ist die Tendinitis, eine Erkrankung der Sehnen auf dem Boden von Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis. Therapeutisch steht die Schonung sowie die zukünftige Vermeidung der Über- bzw. Fehlbelastung im Vordergrund. Kühlung sowie medikamentöse Schmerz-und Entzündungshemmung mit nichtsteroidales Antirheumatika können unterstützend eingesetzt werden. Mehr auf wikipedia.