Contusion                 -    Prellung

                                                                                                             Distorsion                 -    Verstauchung

                                                                                                             Luxation                    -    Verrenkung

                                                                                                             Fraktur                       -    Knochenbruch

                                                                                                             Muskelzerrung          -    Muskelzerrung

                                                                                                             Schleudertrauma      -    Verletzung der Halswirbelsäure

 

Contusion

Als Prellung (lateinisch: Contusio) oder Kontusion wird die Schädigung von Organen oder Körperteilen durch direkte, stumpfe Gewalt von außen ohne sichtbare Verletzungen der Haut bezeichnet.

Es kommt zu einem umschriebenen Ödem des Gewebes und Blutaustritt aus beschädigten Kapillaren in das umliegende Gewebe, was als Bluterguss sichtbar werden kann.

Ähnliche Vorgänge finden bei einer Quetschung statt, einer Zusammenpressung von Körpergewebe, was ebenfalls eine Kontusion darstellen kann oder eine Kompression die im Gegensatz dazu auch Vorgänge ohne unmittelbare Schädigung und ohne Krafteinwirkung von außerhalb des Körpers bezeichnet.

Leichte Prellungen können durch kühlende Umschläge oder Gele behandelt werden. Schwere Prellungen von Organen können deren Funktionen vorübergehend oder bleibend beeinträchtigen. Rippenprellungen sind meist schmerzhafter als Rippenbrüche. Bis zur Schmerzfreiheit vergehen häufig mehrere Wochen. Mehr auf wikipedia.

 

Distorsion

Eine Verstauchung oder Distorsion (lat. Verdrehung) ist eine Verletzung eines Bandes (Ligamentum) oder einer Gelenkkapsel, bei der die Kollagenfasern dieser Strukturen stark überdehnt werden.

Betroffene Stellen sind meistens Hand, Fuß oder Knie, am häufigsten tritt eine Verstauchung nach einer gewaltsamen Überdehnung des Sprunggelenks (als Supinationstrauma) auf.

Ein Anschwellen, oft mit einem Bluterguss, ist Folge einer Verstauchung. Die Behandlung erfolgt durch

  • - Kühlen (entzündungshemmend, schmerzlindernd)

  • - Ruhigstellen (Reizminderung) und

  • - Hochlagern (abschwellender Effekt)

des Gelenks (siehe dazu PECH-Regel). Überprüft werden muss dabei, ob die Bänder in ihrer Kontinuität verletzt wurden.

Hinweise auf eine Verstauchung können Schmerzen (vor allem bei entsprechender Bewegung), Schwellung oder/und eine Blauverfärbung (die oft von einem Bluterguss herrührt) sein.

Auch leichtere Bandverletzungen führen oft zu einer chronischen Instabilität, wobei sich dann eine Reihe von Verletzungen im Laufe der Jahre zu einem ausgeprägten „Schlottergelenk“ zusammenfinden. Das mündet dann häufig schon in jungem Alter in einer Arthrose, und das meistens bei sportlich aktiven Menschen. Orthopäden empfehlen, besser öfter als man es für nötig hält, einen Unfallchirurgen oder Orthopäden aufzusuchen. Ein Nicht-Mediziner ist kaum in der Lage, zwischen leichten und weniger leichten Verletzungen zu unterscheiden. Der Schmerz kann täuschen, auch eine folgenschwere Verletzung ist nicht unbedingt schmerzhaft. Mehr auf wikipedia.

 

Luxation

Eine Luxation (lat. luxare „verrenken“, engl: dislocation) oder Verrenkung (Verb verrenken, ausrenken oder auskugeln)[1] ist ein vollständiger oder unvollständiger (Subluxation) Kontaktverlust gelenkbildender Knochenenden. Als luxierter Knochen wird immer der körperfernere Knochen bezeichnet. Eine Luxation stellt grundsätzlich eine schwere Schädigung eines Gelenkes dar. Bei Kindern ist es möglich, dass das Gelenk weit über den normalen Bereich hinaus gedehnt wird. Außerdem sind beim wachsenden Skelett gelenknahe Knochenbrüche (Frakturen) wesentlich häufiger anzutreffen als Luxationen. Die Einteilung erfolgt in der Regel nach der Ursache der Luxation. Mehr auf wikipedia.

 

Fraktur

Der Begriff Fraktur (lat. fractura „Bruch“) bezeichnet: in der Medizin einen Knochenbruch oder eine Zahnfraktur. Mehr auf wikipedia.

 

Muskelzerrung

Eine Muskelzerrung, auch Distension genannt, bezeichnet den Vorgang einer unphysiologisch ablaufenden Muskeldehnung. Im Gegensatz zum Muskelfaserriss liegt kein Gewebeschaden vor. Bei Nichtbeachten der Beschwerden kann es jedoch zu einem Muskelfaserriss oder gar Muskeldurchriss kommen. Mehr auf wikipedia.

 

Schleudertrauma

Als Schleudertrauma (whiplash injury) werden Krankheitssymptome (Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Sprachstörungen, Gangunsicherheit und viele weitere) bezeichnet, die nach einer Beschleunigung und Überstreckung des Kopfes meist während eines Autounfalles, typischerweise eines Heckaufpralls – ohne direkte Schädigung von Schädel, Gehirn, Rückenmark und Halswirbelsäule – auftreten. Es ist die häufigste Komplikation nach Autounfällen und eine gefürchtete Ursache chronischer Behinderung, wobei bis heute der Grund für diese Chronifizierung, die bei einigen dieser Verunfallten auftritt, unbekannt, aber heftig umstritten ist. Die Cochrane-Vereinigung ("Cochrane Collaboration"), ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlern und Medizinern, welches sich den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin verpflichtet fühlt, definiert das Schleudertrauma als Akzelerations- Dezelerationsmechanismus mit Energieübertragung auf die Nackenregion als Folge von Heck- oder Seitenaufprall-Verkehrsunfällen, aber auch Tauchunfällen. Der Begriff whiplash (Peitschenschlag) wurde erstmals 1928 von dem amerikanischen Orthopäden Harold Crowe eingeführt, um ein klinisches Bild nach indirektem Trauma der Halswirbelsäule im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen zu beschreiben. Klassifikation: Eine sehr gebräuchliche Einteilung der Schweregrade ist die sogenannte „Quebec- Klassifikation“:

  • 0 – keine Beschwerden, keine Symptome

  • 1 – Nackenbeschwerden, Steifheit des Nackens

  • 2 – Beschwerden und Muskelverspannung, Bewegungseinschränkung, Muskelhartspann

  • 3 – Beschwerden und neurologische Befunde

  • 4 – Fraktur(en) oder Dislokation(en)


Allerdings erscheint der Vorschlag der schon oben zitierten schwedischen Arbeitsgruppe aus dem Jahre 2008, wonach die Stufen 1 und 4 überflüssig sind, insbesondere deshalb sinnvoll, weil es sich beim „Schleudertrauma“ per definitionem um eine indirekte Schädigung handelt und eine Fraktur insoweit anderweitig zu klassifizieren ist; der Verzicht auf die Stufe "0" bedeutet ohnehin keinen Informationsverlust. Es ist unstrittig, dass nach einem Schleudertrauma die Beschwerden meist innerhalb von Tagen bis Wochen ohne Therapie abklingen. Mehr auf wikipedia.